Guillaume Musso – Weil ich dich liebe

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Bei einem Flug von Los Angeles nach London treffen die 15-jährige Evie, die frisch getrennte Nicole und die exzentrische Milliardärstochter Alyson aufeinander. Sie kennen sich nicht und erzählen sich doch ihre Lebensgeschichten, als wären sie alte Bekannte. Im Laufe der Gespräche tun sich Abgründe auf, die allen dreien die Tragik des Lebens vorführen. Denn die Schicksale der drei Frauen sind auf dramatische Weise miteinander verbunden … (Quelle: Piper Verlag)

Meine Meinung

In dieser Geschichte prallen die Leben dreier Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, aufeinander. Mark dessen Leben regelrecht zerbrochen ist, als seine kleine Tochter spurlos verschwunden ist. Eve, ein 15-Jähriges Mädchen, die auf Rache aus ist und Alyson, die scheinbar von dem Geld ihres Vaters lebt, aber innerlich mehr als kaputt ist. Alle drei begegnen sich in einem Flugzeug und ihre Leben werden sich nun von Grund auf ändern, denn die sie haben alle etwas gemeinsam.

Endlich mal wieder ein Musso, der super verwirrend ist, komplett unlogisch erscheint und doch irgendwie Sinn ergibt.
Ich mag es einfach bei seinen Büchern, wenn man wirklich keine Ahnung hat, wie das Ganze enden wird.

Man bekommt Kapitel aus den unterschiedlichen drei Blickwinkeln, wobei ich aber sage, dass doch Mark so mit der Hauptprotagonist ist, denn von ihm erfährt man am meisten. Wobei man auch mehr wissen muss, um seinen Vergangenheit nachzuvollziehen. Wie sein Leben vor seinen Schicksalsschlag war und was genau mit seiner Tochter passiert ist.
Man merkt schnell, dass alle drei kein einfaches Leben haben und ihre Leben, durch dramatische Begebenheiten, den Bach runtergehen.

Bei Eve erfährt man erst sehr spät, was genau der Auslöser ihrer geplanten Rache ist. Anfangs war sie zu rebellisch, aber nach und nach kann man ihre Denkweise zwar nicht in jedem Punkt rechtfertigen aber doch verstehen.
Bei Alyson bekommt man von ihrer Vergangenheit ein Bild, dank verschiedenen Zeitungsartikel. In denen gezeigt wird, dass sie scheinbar das Parade Beispiel eine High Society Göre ist. Aber auch hier findet man erst später heraus, was auch ihr in ihrem Leben widerfahren ist.

Es gab rückblickend ein paar Momente, die in dem Augenblick nicht wirklich Sinn ergaben und eher komisch wirkten. Erst wenn man denn die Auflösung vor sich hat, kann man auch diese verstehen. An sich passt nach der Auflösung zwar alles zusammen, aber dieses Mal war es mir doch etwas too much.

Es ist nicht wirklich unrealistisch oder unglaubwürdig, aber doch ein wenig von zu weit hergeholt. Was für mich die Geschichte etwas kaputt machte. Aber das ist eher noch ein kleiner Kritikpunkt. Was mir noch gut gefallen hat, das jeder Protagonist auf seine Art und Weise ein Ende bekommen hat und somit alles abgeschlossen wird.

Also trotz kleinerer Mängel mehr als empfehlenswert.

4. Sterne

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